VfR-Waldkatzenbach

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maho. Am vergangenen Wochenende zeigten die Bikerinnen und Biker des VFR Waldkatzenbach wieder auf verschiedenen Rennen Präsenz und erreichten respektable Platzierungen.

Beim Jagdschloss „Platte“ ging der Wiesbadener Bike Marathon über die Bühne, an dem Silas und Sven Joho jeweils die Kurzstrecke in Angriff nahmen. Die Kurzstecke mit 27 km , 700 hm und etlichen Single-Trails zählte dabei in der in der Klasse U 17 als erstes Rennen des Rhein-Main-Cups. Bei besten Wetterbedingungen gingen Silas Joho (Bike House Bühler Mosbach) in der Klasse U17 und Sven Joho bei den Senioren II an den Start. Auch wenn die Sonne lachte war die Strecke durch die vorausgegangene Regennacht, sehr schlammig und rutschig. Gleich zu Beginn konnte Silas Joho etliche Fahrer hinter sich lassen und einen guten 6. Platz erreichen. Er sicherte sich damit in der Gesamtwertung U17/Hobby bereits jetzt den 3. Platz des Rhein-Main-Cups. Schon dieses Wochenende findet der 2. Lauf der Serie in Bauschheim statt. Sven Joho belegte in seiner Altersklasse am Ende den 15. Platz.

In Wetter an der Ruhr nahm Lea Kumpf im Rahmen des Ruhrbike-Festivals an den Wettkämpf zur vierten Nachwuchssichtung des Bund Deutscher Radfahrer im Bereich Mountainbike U15/ U17 statt. In diesen beiden Altersklassen waren bei diesem Großereignis 280 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemeldet. Am ersten Renntag hatten die Teenager einen Parcour aus Steilabfahrt, Pumptrack und verschiedenen Sprüngen zu absolvieren. Dabei galt es Fehler zu vermeiden und möglichst schnell ins Ziel zu kommen, zweimal musst die Strecke gefahren werden. In der Addition der beiden Läufe ergab das für Lea Kumpf eine Zeit von2:59:45 h und erreichte damit, mit etwas Wehmut, den 4. Platz. Sie verfehlte den Podestplatz nur um Sekunden, zeigte sich aber am Ende, hinsichtlich des großen Teilnehmerfeldes, glücklich über diesen Erfolg.
Am Folgetag fanden bei extremer Schwüle die Hauptrennen rund um den Harkortberg statt. Nach einem Startloop mussten die 31 Teilnehmerinnen in ihrer Klasse zwei Mal die knapp 5km lange und mit jeweils 165 Höhenmetern sehr anspruchsvolle Strecke bewältigen. Nach einem guten Start konnte sich Lea Kumpf in der Spitzengruppe auf Position sieben setzen, erlitt dann aber technisches Biker-Pech. Die Kette sprang ihr vom Kettenblatt, so dass sie mehrere Konkurrentinnen ziehen lassen musste, bis sie ihr Rad repariert hatte. Den Rückstand konnte sie leider nicht mehr wettmachen, so dass sie nach knapp 45 Minuten auf dem 15. Platz ins Ziel kam. Durch das tolle Ergebnis am Vortag konnte sie sich aber trotzdem auf den 9. Platz in der Gesamtwertung nach vorne schieben. Am kommenden Wochenende wir sie mit anderen Fahrern des VfR Waldkatzenbach beim zweiten Lauf des MPDV-Mountainbike-Cups in Mannheim am Start.

 

 Bild maho: Das Bild zeigt die Mountainbiker bei den Rennen

 

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Absage Katzenbuckel Mountainbike Festival 2020

Leider müssen wir Euch mitteilen, dass wir unser Mountainbike Festival in diesem Jahr absagen müssen. Aufgrund der weiterhin kritischen Situation halten wir das für das Beste, da wir aktuell nicht davon ausgehen, dass in der nächsten Zeit Wettkampfveranstaltungen regulär durchgeführt werden können.

Vorausgesetzt, die Entwicklung lässt es zu, planen wir im Herbst zumindest unser Cross-Country Rennen der Schüler und Jugendklassen durchzuführen.

Bleib sportlich und vor allem gesund.

Euer VfR-Waldkatzenbach

 

Sieg für Lea Kumpf beim Alb-Gold-Cup

Beim letzten Lauf des Alb-Gold-Cup der Juniors in Gomaringen (Landkreis Tübingen) ging Lea Kumpf nach einer durchwachsenen Saison als Gaststarterin, ins Rennen. Auf Grund der fehlenden Vorplatzierung aus dieser Rennserie startet die für den VfR Waldkatzenbach startende Mountainbikerin, lediglich aus der zweiten Reihe auf die vom Regen durchweichte Strecke. Nach mehreren Regentagen, klarte der Himmel am Renntag aber auf und die Fahrerinnen und Fahrer konnten bei Sonnenschein in ihre Wettkämpfe starten. Die Strecke führte größtenteils durch den Bikepark des RV Gomaringen und enthielt anspruchsvolle Technikelemente.  Zusätzlich mussten die Biker eine Strafrunde in Kauf nehmen, wenn die in die Strecke gebauten Schikanen nicht fehlerfrei durchfahren wurden. Die Strecke für die Mädchen der Klasse U15, in der Lea Kumpf an den Start ging, sah einen Startloop sowie vier Runden des Kurses vor.

Am Ende des Startloops lag Lea bereits auf der zweite Position und konnte im Verlauf der ersten Runde bereits die Führung übernehmen. Am Hinterreifen klebte ihr für weitere zwei Runden dabei aber eine Fahrerin des RV Gomaringen. Erst durch einen beherzten Sprint im letzten Anstieg, konnte sie ein kleines Polster herausfahren und nach 35 Minuten Renndauer, mit knapp 10 Sekunden Vorsprung als Erste die Ziellinie queren.

Für Lea ist der Sieg  das erfolgreiche Ende einer Saison mit Höhen und Tiefen, mit dem Sie durchaus positiv und motiviert auf das kommende Jahr blicken kann.

 

 Bilder (maho): Die Bilder zeigen Lea Kumpf während des Rennens sowie bei der Siegerehrung

 

MTB Rennen zum Pfarralpkönig in Missen/Allgäu

Den beweglichen Ferientag nach den Tag Deutschen Einheit nutzten einige Mitglieder des VfR Waldkatzenbach für einen Kurzurlaub im Allgäu und die Teilnahme am Rennen zum Pfarralpkönig am 5.10.2019 in Missen nachdem das Rennen in Oberstdorf in diesem Jahr nicht stattfand. Altea-Maria und Sebastiano Craviolo, Clara Zwikert sowie Sarah Joho gingen in den Schülerklassen 1 und 2 an den Start. Für sie galt es  eine Stecke von 4 km und ca. 50 hm zu bewältigen. Das Ziel,die Pfarralpe erreichten sie weitestgehend trocken und mit guten Platzierungen. Altea-Maria konnte sich über einen 2. Platz in ihrer Altersklasse freuen, ihr Bruder Sebastiano verpasste mit dem 4. Platz knapp das Treppchen. Clara Zwickert erzielte den 2. und Sarah Joho den 3. Platz in der Klasse Schüler 2.

Silas Joho ( Bike House Bühle Mosbach ) startete in der Altersklasse Jugend und ging zusammen mit Domenico Craviolo, Rene Zwickert und Sven Joho bei widrigen Witterungsverhältnissen an den Start auf die 23 km lange Strecke. Bis zur Pfarralpe, die auch hier das Ziel markierte galt es 650 hm zu bewältigen. Der Start erfolgte noch im Trockenen, doch dann öffnete der Himmel seine Schleusen und die Fahrer hatten mit sehr nassen Bedingungen zu kämpfen. Besonders die Teilstücke über Wiesengelände hatten es nun in sich. Durchnässt aber sturzfrei erreichten die 4 VfR-ler das Ziel. Domenico Craviolo, Rene Zwickert uns Sven Joho belegten in der Masterklasse die Plätze 9,10 und 11. Silas Joho konnte sich in seiner Altersklsse über einen 3. Platz freuen und damit den gleichen Podestplatz belegen wie 2 Wochen zuvor beim technisch anspruchsvollen Bikemax Marathon in Neckarsulm /Dahenfeld.

 

Weltmeister Michael Kochendörfer beim 24h Rennen in Kehlheim

maho. Es gibt wohl kein zweites Langzeit-Radrennen, das emotional so hoch gehandelt wird wie der Klassiker „24 Stunden“ von Kelheim. Die Atmosphäre dieses  24h-Rennens ist unvergleichlich, wenn man dem Ultracycling-Weltmeister Michael Kochendörfer glauben darf. Der Billigheimer der für den VfR Waldkatzenbach an den Start geht, gerät ins Schwärmen, wenn er vom diesjährigen Rennen erzählt. Trotz heftiger Regengüsse während des Renntages kämpften sich gut 1.100 Fahrerinnen und Fahrer über die Strecke und begeisterten dabei rund 10.000 Zuschauer.
Kochendörfer zeigte sich erfreut darüber, dass ihm der Saisonplan dieses Jahr im Juli die Möglichkeit ließ nach Kelheim zu fahren um sich dort mit anderen Extrem-Bikern zu messen, zumal es sein erstes Langzeit-Rennen auf dem Rennrad und auf Straßen sein sollte. Der Rundkurs betrug 16,4 km und wies einen Höhenunterschied von 170 m auf. Ein Teil der Strecke verlief dabei durch den engen Stadtkern auf nassgeregnetem Kopfsteinpflaster, mit Wendepunkt im Festzelt der Veranstalter. Ein Anstieg entlang der Festmeile sorgte dabei ür Stimmung bei Fahrern und Zuschauern.
Doch auch wenn die Begeisterung für das Rennen groß ist, räumt Kochendörfer ein muss jedem klar sein, dass ein Rennen über diese Zeitspanne kein Honigschlecken ist. Neben der körperlichen Anstrengung kommen auch immer wieder technische Schwierigkeiten und schlechte Wetterbedingungen dazu. So mussten für die Nacht Lampen montiert, vorgeschriebene Sicherheitswesten angezogen  und Entscheidungen im Hinblick auf die optimale Kleidung gefällt werden. Es stellte sich für den Sportler die Frage, fahre ich nass weiter oder verliere ich Zeit beim Umziehen? Ganz zu schweigen davon, dass menschliche Bedürfnisse wie die Nahrungsaufnahme gestaltet werden mussten. Zu alle dem braucht bei jedem Rennen etliche Helferinnen und Helfer, die alles herrichten, parat haben, montieren und Trinkflaschen reichen. Dafür ist Kochendörfer wie er sagt sehr dankbar und voller Respekt.

Für einen Medaillenplatz hat es in Kehlheim dieses mal leider nicht gereicht, dennoch zeigt sich Michael Kochendörfer hoch zufrieden. Nach 705 gefahrenen Kilometern, 7,740 Höhenmetern kam er als vierter ins Ziel. Eine „Holzmedaille“ machte einem zumindest an Erfahrungen reicher, so Kochendörfer.

 

Bilder (maho): Das Bild zeigt Michael Kochendörfer auf der Rennstrecke

Alle Infos zu Michael Kochendörfer: http://www.mtb-michel24.de/

Alle Infos zum Rennen von Kehlheim: https://www.race-24.de/